Alles für die Katz`

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=^..^= =^..^= =^..^= =^..^= =^..^= =^..^= =^..^= Ich würde mich freuen, wenn sich hier ein paar Katzenfreunde finden würden zum Austausch von Tips, Problemen, schönen Fotos, witzigen Erlebnissen rund um die Mieze und...und...und... =^..^= =^..^= =^..^= =^..^= =^..^= =^..^= =^..^=

Anton

qui commence avec ursu (27 décembre 2008)


  • 27 décembre 2008

    Anton

    Ein kleiner Kater entdeckt
    die große Welt

    für meine Nichte Jasmin

    Ein kleiner Kater kommt auf die Welt

    Vielleicht war es im Mai, vielleicht war es in einem Schuppen - eine Katzenmutter bekommt fünf kleine Kätzchen. Darunter ist auch ein kleiner Kater. Er ist ganz schwarz, nur an seiner Brust hat er ein paar weiße Haare, die aussehen, wie ein winziger Stern. Zunächst ist er noch völlig erschöpft von der Geburt. Sein Fell ist klebrig. Gucken kann er noch nicht, laufen auch nicht. Aber seine Katzenmutti ist da und leckt ihm sein Fell. Miauen kann der kleine Kerl auch noch nicht, nur herzzerrreißend fiepen. Seine Mutter stupst ihn mit ihrer Nase an ihre Zitzen und das Katerchen saugt. Leckere, warme Katzenmilch rinnt in sein Mäulchen und er beginnt gierig zu trinken. Dabei tritt er seiner Katzenmutter mit seinen kleinen Tatzen in den Bauch, dann fließt die Katzenmilch besser. Bald schon rollt er sich sauber, satt und zufrieden zwischen seinen Geschwistern ein. Da ist es schön warm. So verbringt er die nächsten Tage mit fressen und schlafen. Wenn ihm sein kleiner Bauch vom vielen Futtern wehtut, massiert die Katzenmutter sein Bäuchlein mit ihrer warmen, feuchten, rauhen Zunge. Dann geht es ihm gleich wieder gut.

    Bald kann der Kater die Welt, die ihn umgibt, mit eigenen Augen sehen und er beginnt herumzukrabbeln. Das Laufen fällt ihm am Anfang noch schwer, weil er immer über seine eigenen Beine stolpert. Doch je sicherer er auf seinen Füßen steht, um so lieber tollt er mit seinen Geschwistern herum. Sie spielen fangen, anschleichen und Schwänzchen jagen. Hier muß auch oft der Schwanz der Katzenmutter herhalten, auf den sich die Katzenkinder mit Begeisterung stürzen.

    So gehen einige Wochen ins Land. Jetzt reicht die Katzenmilch den kleinen Kätzchen nicht mehr aus. Manchmal bringt die alte Katze ihren Jungen jetzt eine tote Maus mit, mit der sie spielen. Aber schnell merken sie, daß so ein Mäuschen gut schmeckt. So machen sie sich bald über ihre erste Maus zum Frühstück her.

    Zum Anfang hat die Katzenmutter ihre Kleinen gut versteckt und immer auf sie aufgepaßt. Jetzt wird es Zeit, daß sie etwas lernen - Zeit für den Katzenkindergarten.

    Der Kindergarten der Katzenkinder

    Die Mutter des kleinen Katers ist sehr geduldig und liebevoll. Sie kümmert sich sehr gut um ihren Nachwuchs. Allerdings ist sie auch eine strenge Lehrmeisterin. Wenn eins ihrer Kinder zu wild, zu frech oder zu übermütig wird, bekommt es eine Ohrfeige. Unser kleiner Kater hat das schon öfter erleben müssen, weil er der größte und unternehmungslustigste von den Geschwistern ist.

    Als die Katzenkinder groß genug sind, packt sie die Katzenmutter am Nackenfell und trägt sie auf eine Wiese. Hier lernen sie alles, was sie für ihr Katzenleben brauchen. Da sie das aber nicht wissen, ist es für sie einfach nur ein riesiger Spaß. Sie tollen herum, schleichen sich an, fangen Fliegen, lernen klettern und springen. Das alles ist wichtig, damit sie später Beute machen können. Katzenkinder müssen lernen, sich ihr Fressen selbst zu fangen, weil sie nicht alle einen vollen Napf Katzenfutter daheim bekommen. Viele haben gar kein Zuhause. Sie müssen sich allein durchschlagen und verhungern, wenn sie im Katzenkindergarten nichts gelernt haben. Darum ist der Kindergarten der Katzenkinder für sie so wichtig.

    Unser kleiner Kater ist ein guter Schüler. Schon bald hat er gelernt, Mäuse zu fangen. Er hat auch schon von einem Vogel probiert, den die Katzenmutter gefangen hat. Das hat ihm gut geschmeckt, so gut, Jasmin, wie Dir Hähnchenfleisch schmeckt. Aber er mußte sich sehr ranhalten. So ein kleiner Vogel für fünf Katzenkinder ist nicht viel. Aber unser kleiner Kater hat seine Portion mutig verteidigt, so daß er nicht hungrig ins Katzenbett hinter dem großen Karton im Schuppen klettern muß. Dort liegt er, eingekuschelt zwischen seinen Katzengeschwistern und träumt von einem Leben als großer Jäger. Dabei fährt er im Traum die Krallen aus und seine Schwanzspitze zuckt aufgeregt hin und her.

    Der kleine Kater lernt Menschen kennen

    Die Katzenkinder haben schon eine Menge gelernt. Jetzt wird es Zeit, daß sie auch mit Menschen bekannt gemacht werden. So führt die Katzenmutter ihre fünf Kleinen eines Tages nicht auf die Wiese, die sie schon so gut kennen. Nein, heute steht ein besonderes Erlebnis bevor.

    Die alte Katze läuft vorweg und die Katzenjungen folgen ihr zu einem Haus. Hier wohnen vier Menschen: ein Mann, eine Frau, ein Mädchen und ein Junge. Das können die Katzenkinder natürlich nicht ahnen. Sie interessieren sich viel mehr für die Teller, die auf der Terrasse vor dem Haus stehen.

    Da gibt es einen tiefen Teller mit Milch. Die Kätzchen riechen daran und beginnen schnell zu schlabbern. Die Milch schmeckt ihnen sehr gut, aber sie bekommen davon Bauchschmerzen und Durchfall. Die Menschen sollten wirklich schlauer sein. Sie müssen doch wissen, daß Katzen Milch nicht so gut vertragen.

    Auf einem anderen Teller sind Kartoffeln, Soße und Gemüse. Auch davon probieren die kleinen Katzen. Sie finden dieses Futter lecker und kauen mit ihren kleinen spitzen Milchzähnen eifrig darauf herum. Allerdings sind auch diese Essenreste nicht die richtige Nahrung für Katzenkinder. Gewürze sind schädlich für sie, und sie brauchen Fleisch, damit sie groß und stark werden.

    Plötzlich kommt das Mädchen, das in dem Haus wohnt, aus der Tür. Es sieht die Katzenkinder und schreit: „ Mutti, komm schnell raus. Hier sind kleine Katzen!“ Die Kätzchen erschrecken sich fürchterlich, und das Geschrei tut in ihren Ohren weh. Am liebsten würden sie weglaufen und sich verstecken. Nur die Katzenmutter hat gar keine Angst. Sie streicht dem Mädchen laut schnurrend um die Beine. Das Kind nimmt sie Katzenmutter auf den Arm und streichelt sie. Da werden auch die Katzenkinder mutiger.

    Die Frau tritt auf die Terrasse. Sie bewegt sich langsam und spricht leise und ruhig mit den Kätzchen. Unser kleiner Kater mit dem weißen Stern auf der Brust ist wieder das vorlauteste der Katzengeschwister. Mit erhobenem Schwanz geht er heran und riecht an der Hand der Frau. Sie riecht anders als alles, was er bisher gerochen hat, aber es gefällt ihm, als die Hand leicht über sein glattes, glänzendes Fell streicht. Er schnurrt wohlig.

    Die Erziehung der Menschen

    Schnell kennt der kleine Kater den Weg zu seinen Menschen. Wenn er morgens aufwacht, läuft er erst zum Training auf die Katzenkindergartenwiese. Dort versucht er, eine Maus zu fangen, oder er spielt mit seinen Geschwistern.

    Bald macht er sich aber auf den Weg zu seinen Menschen. Die Bewohner seines Hauses kennt er schon
    alle recht gut. Der Mann hat eine tiefe Stimme und spielt hin und wieder mit den Katzenkindern, die Frau stellt immer das Futter hin - manchmal sogar richtiges Katzenfutter. Das Mädchen tollt gern mit den Kätzchen herum, und die beißen und kratzen es dabei auch nicht. Nur der Junge ist viel zu laut und zu wild. Das mögen kleine Katzen gar nicht.

    Die Menschen stellen sich bei ihrer Erziehung gar nicht so dumm an. Die Frau hat schnell gelernt, daß sie Futter in den Napf füllen muß, wenn die Kätzchen miauen. Bei dem Mann ist es schon schwieriger. Wenn unser kleiner Kater spielen will, tuckt er den Mann mit seiner Tatze ans Hosenbein. Dieser blickt vielleicht kurz von seiner Zeitung auf, liest dann aber weiter. Aber so schnell gibt ein verspieltes Kätzchen nicht auf. Der Kater schleicht sich an und spielt mit den Schnürsenkeln an den Schuhen des Mannes. Wenn er dann immer noch nicht mitspielen will, springt der Kater auf seinen Schoß und beginnt mit der Zeitung zu kämpfen. Spätestens jetzt hat der Mann kapiert, daß er nicht darum herumkommt, sich mit dem Katzenkind zu beschäftigen. Er bewegt seine Finger, der kleine Kater greift mit seinen Pfoten danach, klammert sich fest und beißt in die Hand. Nicht zu doll natürlich, weil der Mann sonst böse wird.
    Das Mädchen merkt schnell, das die Kätzchen keine Lust haben, mit ihm zu spielen, wenn sie sich nicht immer etwas Neues einfallen läßt. Wenn ihnen langweilig wird, gehen sie weg und spielen allein. Wenn man sie hochnimmt, wenn sie das nicht wollen, knurren sie und können auch schon einmal kratzen. Hat unser kleiner Kater aber Lust auf eine Schmuseeinheit, läuft er meist zu dem Mädchen, läßt sich ausgiebig streicheln und leckt dafür ihre Hand. Der Junge lernt nicht so gut, wie man mit den kleinen Katzen umzugehen hat. Er faßt sie zu fest an und spricht zu laut. Wenn er auftaucht, rennen die Katzenkinder häufig weg. Nur wenn er sie mit einer Wurstscheibe anlockt, kommen sie zu ihm.

    Ein kleiner Kater geht verloren

    So verläuft das Leben unseres kleinen Katers in ruhigen Bahnen. Er trainiert, spielt mit seinen Geschwistern und seinen Menschen, frißt, putzt sich jeden Tag ausgiebig und schläft viel, weil Katzenkinder genau wie Menschenbabies schnell müde werden. Doch an einem Tag im August wird alles anders. Etwas Schreckliches passiert.

    Wie jeden Tag tollt der Kater auf seiner Spielwiese herum, jagt Fliegen und Schmetterlinge, als plötzlich ein Ungeheuer vom Rand der Wiese auf ihn losstürmt. Es ist groß, schwarz, hat riesige Zähne und bellt. Der kleine Kater bekommt den größten Schreck seines Lebens und läuft los. Er rennt so schnell er kann, doch das gräßliche Untier kommt immer näher. Weiter und weiter entfernt sich der Kater von seiner Wiese, seiner Mutter, seinen Geschwistern, seinen Menschen und von der Futterstelle vor dem Haus. Er springt über einen Zaun und läuft immer noch weiter, als der Hund ihn schon längst nicht mehr verfolgt. Sein kleines Herz schlägt ihm bis zum Hals

    Er kriecht unter einer Absperrung hindurch, läuft über ein Bahngleis und gelangt schließlich in einen Garten. Unter einem Busch findet er einen ruhigen, sonnigen Platz. Er setzt sich hin und sieht sich um. Alles ist fremd und ungewohnt. Hier war er noch nie. Erschöpft und hungrig rollt er sich zusammen und schläft ein. Im Schlaf hört er die Autos auf der nahen Straße vorbeibrausen und auf der anderen Seite des Gartens rasen auf dem Bahngleis Züge dahin. Aber unser Kater ist viel zu müde und abgekämpft, um Angst zu haben. Er schläft tief und fest, bis ein Geräusch ganz in der Nähe seine Aufmerksamkeit weckt. Er stellt seine spitzen Ohren auf und wartet ab.

    Neue Menschen

    Ein alter Mann stellt seinen Gartenstuhl im Schatten eines Apfelbaumes auf, setzt sich hinein und beginnt in einem dicken Buch zu lesen. Der kleine Kater läßt ihn nicht aus den Augen. Er hat Hunger, sein kleiner Magen knurrt fürchterlich. Er schreitet mit hocherhobenem Kopf, den Schwanz in die Höhe gereckt, auf den Mann zu und baut sich vor dem Stuhl auf. Mit einem lauten Maunzen zeigt er dem Mann, daß er da ist. Der Alte schiebt sich erstaunt die Brille zurecht und blickt auf das kleine schwarze Wollknäuel, das da in seinen Garten geschneit ist. Der Kater ist zufrieden und reibt seinen Kopf am Hosenbein des Mannes. Er hat sich einen neuen Menschen ausgesucht.

    Katzen gehören nämlich nicht bestimmten Menschen, sondern die Menschen gehören den Katzen. Das meint jedenfalls unser kleiner Kater.

    Er guckt seinen neuen Menschen mit großen grüngelben Augen an und fängt an zu jammern. Der alte Mann hat in seinem langen Leben schon einige Erfahrungen gesammelt. Er weiß, was los ist. Er geht ins Haus und kommt mit drei dicken Scheiben Fleischwurst und einem Schälchen Wasser wieder heraus. Der Alte füttert das Katzenkind mit kleinen Wurststücken, die der Kater ihm aus der Hand nimmt und gierig verschlingt. Die Wurst ist so salzig, daß der kleine Kater Durst bekommt. Er steckt seine Nase in das Schälchen mit Wasser und schüttelt sich. Aber dann beginnt er zu trinken.

    Fürs erste satt, springt der dem Mann auf den Schoß, kuschelt sich an dessen Bauch und schnurrt laut.
    Als die Ehefrau des alten Herrn vom Einkaufen nach Hause kommt, staunt sie nicht schlecht über den kleinen, schwarzen Besucher, der da mit ihrem Mann schmust. Sie ist ganz begeistert von dem kleinen Racker.

    Unser Kater darf mit ins Haus, wo er sich auf dem Sofa sofort einen Lieblingsplatz sucht. Er fühlt sich wie ein König auf den weichen Polstern. Der Mann und die Frau sind ganz verliebt in das Katerchen. Nur zu gern würden sie den kleinen Gesellen behalten. Sie merken aber schnell, daß man ihn nicht einsperren kann. Er ist es gewohnt, draußen herumzustreifen und weint jämmerlich, wenn er nicht hinaus darf.

    Vor dem Haus verläuft aber eine große, stark befahrene Straße, hinter dem Haus eine Bahnlinie, so daß es für unseren kleinen Freund vor der Tür viel zu gefährlich wäre. Er würde über kurz oder lang überfahren werden.

    Schon am nächsten Tag rufen die Leute deshalb bei der privaten Katzeninitiative in Hildesheim an, um ein sicheres Zuhause für ihren neuen Freund zu finden.

  • 27 décembre 2008

    Seufz

  • 27 décembre 2008

    Tolles Geschenk für Jasmin, danke dass wir daran teilhaben dürfen.

  • 27 décembre 2008

    Als meine Nichte 10 Jahre alt war, wollte sie immer wissen, wo mein Kater vorher war und was er erlebt hat. Heute ist sie groß und fährt schon selbst Auto. Damals wusste ich auch nicht, was Anton vorher erlebt hatte, deshalb habe ich es ihr erfunden. Heute habe ich meinen alten Rechner platt gemacht und die Geschichte gefunden. Anstatt sie wegzuwerfen, habe ich sie -seufz - ins qype gestellt.

  • 22 avril 2009

    Kater RONJA ist ein typischer - sehr grosser - Landkater - 12,5 KG, aber kein bisschen fett !!. Bis er zu mir kam hatte er schon jede Menge schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Der Bauer, auf dessen Hof er geboren ist, hat ihn ständig geschlagen und getreten. “Kater RONJA” war einfach nur neugierig und steckte seine kleine Nase überall rein und lief den Leuten zwischen den Füssen rum. Als ich sah wie er geschlagen wurde, habe ich gefragt ob ich ihn mitnehmen kann. So ist er dem Tod in einer Regentonne entronnen. Nur zum “Schmusekater” wird er wohl nie werden. Er ist äusserst schwierig, fällt Menschen und andere Tiere an. Seit seinem Unfall 2003 - ein Lastwagen überfuhr beide Hinterläufe - wurde es noch schlimmer. Wenn er nicht so jung gewesen wäre, hätte ihn der Tierarzt wohl eingeschläfert. Alle seine schlimmen Verletzungen ist ausgeheilt, NICHT aber die Verletzungen seiner Seele! Ich habe schon sehr heftige Verletzungen durch ihn erlitten. Besserung brachten pflanzliche Mittel, die er jetzt wohl sein Leben lang nehmen muss. Für uns in der Familie bleibt er ein Mitglied ! Wir haben ihn zu uns geholt und eine Verantwortung übernommen. Mein Mann hat ihm im Garten einen Freilauf gebaut - vor seiner eigenen schweren Krankheit - so kann “Kater Ronja” raus und rein … wann immer er es will. Anka unserer Jack Russell-Hündin tut er nichts ! Auch meiner früheren Hündin INGA, hinter der er jahrelang “hinterher getappert” ist, hat er nie etwas getan. Deshalb macht es mich sehr traurig, dass er gerade mich immer wieder anfällt und mir böse Verletzungen verpasst.

    Ronja114 a modifié cet avis 22 avril 2009

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