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Kochen & Genießen
Paul Bocuse - Wenn ein Architekt einen Fehler macht, läßt er Efeu darüber wachsen. Wenn ein Arzt einen Fehler macht, läßt er Erde darüber schütten. Und wenn ein Koch einen Fehler macht, gießt er ein wenig Sauce darüber und sagt, dies ist ein neues Rezept.
Genuss ohne schlechtes Gewissen - Tipps fürs Diätkochen
qui commence avec Membre suspendu (23 juin 2008)
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Membre suspendu
23 juin 2008
Hallo,
hier möchte ich gern Tipps und Tricks sammeln, wie man lecker kochen kann und dennoch Kalorien einspart. Außerdem hab ich mir gedacht, können hier Erfahrungen geteilt werden. Zum Beispiel mit bestimmten Produkten oder eben beim Kochen.
ich befinde mich ja gerade in der Situation abnehmen zu wollen. Dafür hab ich einiges umgestellt. Hier mal mein Wissen ;) :
Pute statt Schwein
Zum Beispiel verwende ich kein Schweine-, oder Rinderhack mehr, wenn ich Spaghetti Bolognese mache, Fleischpflanzer, oder was anderes.
Pute oder Hühnchen hat da wesentlich weniger Kalorien. Man spart hier fast die Hälfte ein! 125 Gramm Pute hat 140 Kalorien, 125 Gramm Schweineschnitzel haben 195 Kalorien.
Der Nachteil ist, man muss sich das Hack wahrscheinlich selbst machen, denn viele Metzger bieten das nicht an. Ich habe so einen Zauberstab mit einem Hexleraufsatz und mach das darin. Da weiß ich auch 100prozentig was in meinem Hack ist und ich kann wirklich alles Fett wegschneiden.Milch statt Sahne
Saucen kann man kalorienarm auch mit Milch ein wenig cremiger machen. wem das zu dünnflüssig ist, der kann etwas Soßenbinder zur Hilfe nehmen. Hat zwar auch wieder Kalorien, aber weniger als Sahne. Oder einen mageren Frischkäse, wie zB den Philadelphia, den kann man mit Milch verflüssigen. Ein guter Sahneersatz.Kartoffelsalat ohne Öl
Im Bayerischen Kartoffelsalat besteht das Dressig aus Brühe, Essig und Öl. Das Öl macht ihn geschmeidig. Geschmacklich bringts aber nichts. Also kann man es auch weg lassen. Zumindest, wenn man ihn für sich selbst macht. Für Gäste mach ich weiterhin Öl rein.Fisch kalorienarm zubereiten
Fisch kann man kalorienarm zubereiten, indem man ihn pouchiert oder im Ofen gart. Er muss dann besser und intensiver gewürzt werden, weil die Röstaromen fehlen. Dafür hat man wesentlich mehr den Eigengeschmack.
Pouchieren: Den Fisch zB mit frischen Spinatblättern füllen, gut pfeffern, säuern, salzen und was sonst noch an Gewürzen gefällt, zusammenrollen und dann fest mit Frischhaltefolie wie ein Bonbon zusammenrollen. Das Bonbon dann in Alufolie. Die Päckchen je nach größe in heißes Wasser geben. Dauer, je nach Größe. Fisch braucht ja nicht lang. Das Wasser darf aber nicht kochen, sondern ist kurz unter dem Siedepunkt. Die Päckchen sind sehr heiß, aber die Frischhaltefolie sorgt dafür, dass man den Fisch gut wieder rausbekommt. Ich halbiere die “Bonbons” und eine schöne halbe Fischroulade flutscht raus.
Im Ofen braucht der Fisch auch etwas Flüssigkeit oder ganz wenig Öl. Hier reicht es ihn aber mit etwas Öl zu bestreichen. Ist weniger, als man in der Pfanne brauchen würde.Lebensmittel
Optiwellpudding hat wenig Kalorien, wenn man sich mal was gönnen möchte. Er schmeckt auch nicht schlecht. Man darf ihn halt nicht mit “Landliebe” vergleichen und vor allem auch nicht 4 davon essen, sonst kann man sich nen “normalen” gönnen.
Die Diätlinie vom Lidl an Pudding, schmeckt dagegen nicht sehr gut. Da ist sehr viel Gelantine drinen. Ich mags nicht und er hat auch mehr Kalorien als der Optiwell. Dafür gibts beim Lidl einen sehr guten Diätquark und auch Wurst. Aber Achtung: “normaler” Lachsschinken vom Lidl hat weniger Kalorien, als ein ähnlicher Schinken aus der Diätlinie. Immer schauen was drauf steht!spontan fällt mir nicht mehr ein ;)
was habt ihr noch für Tipps?
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23 juin 2008
Felidae, ich habe zwei Buchtipps für dich:
Gunter Frank: Lizenz zum Essen”
Hans Ulrich Grimm “Die Kalorien-Lüge”
Und dann koche künftig mit Genuss und weitgehend zusatzstoff-frei, iss mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen - und nimm dabei ganz locker und langsam ab.
Hat bei mir bereits funktioniert.Rautgundis a modifié cet avis 23 juin 2008
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Membre suspendu
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24 juin 2008
In den beiden Büchern steht drin, was alles so in den “kalorienarmen” und “fettreduzierten” Lebensmitteln wie Optiwell, Halbfettbutter/-margarine oder Du darfst-Zeug an Chemie drin ist. Da wird einem echt schlecht.
Fett ist nicht “böse” sondern ein wichtiger Geschmacksträger. Sicher kann man statt 30% iger Creme Fraiche auch 10%igen Sauerrahm nehmen und Fisch in Folie dünsten statt braten. Aber generell bleibt das Gewicht am stabilsten, wenn man keine (wie in der Kantine üblich) vorgekochten oder vorgefertigten Lebensmittel verwendet, auf Qualität achtet und gut würzt. Und nicht ein “schlechtes Gewissen” hat, wenn einem dann das Essen auch noch schmeckt. Die Fraktion der “kontrollierten Esser”, die sich ständig Sorgen machen, ob sie vom Essen zunehmen, nimmt laut Frank nämlich im Lauf der Zeit am stärksten zu. Ganz langsam setzt sich diese Erkenntnis übrigens auch bei den Ärzten und Diätassistenten durch.Rautgundis a modifié cet avis 24 juin 2008
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Membre suspendu
25 juin 2008
hm, wer sagt denn was von vorgekochten oder vorgefertigten Lebensmitteln. Ich hab hier doch Beispiele aufgeführt wie man es selbst umsetzen kann, wie man selbst fettreduziert und trotzdem lecker Kochen kann. Davon wären auch weitere Tipps und Tricks als Sammlung gut und keine Grunddiskussion darüber ob Fett böse ist oder nicht oder andere Lebensmittel selbst.
Ganz sicher ist Fett nicht böse, aber Tatsache ist, dass wir nicht mehr so körperlich anstrengend arbeiten wie früher und auch nicht so viel Fett brauchen, wie wir es oft essen. Und wer sagt, dass das Gewicht stabil bleiben soll??? Es soll ja weniger werden!
Und ganz ehrlich: In der Rühgenwalder Mettwurst ist sicher nicht viel weniger Chemie drin, als in der fettreduzierten Variante davon. Aber der Fettgehalt selbst und die Kalorien sind für mich entscheidend.
Natürlich soll auch auf Qualität und Inhaltsstoffe geachtet werden, aber dafür soll dieser Thread da sein. Um “gute” Lebensmittel von “schlechten” zu trennen. Oder eben welche Lightprodukte was taugen und welche nicht, oder welche “normalen” Lebensmittel für eine Diät geeignet sind. Außer natürlich Gemüse usw. Das ist ja selbstverständlich.
Außerdem brauchst mich hier bitte nicht so angreifen. Wenn dir das Thema nicht gefällt musst du ja nicht was dazu schreiben. Irgendein “Frank” den ich nicht kennte interessiert mich hier nicht. Es geht um einen selbst, nicht darum was anderes sagen. Und nochmals: es geht nicht darum Angst zu haben zuzunehmen, sondern abzunehmen und dennoch genießen zu können. Und ganz so falsch liege ich nicht, sonst hätte ich nicht schon was weggeschafft!
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25 juin 2008
Angreifen wollte ich keinen. Frank ist der Autor von dem einen Buch. Und was der sagt, hat Hand und Fuß. Kernaussage ist, dass nicht das Essen dick macht sondern der Stress, den man sich mit dem Essen macht. So habe ich im letzten Monat (diesmal mit guten Aussichten darauf, dass sie auch wegbleiben) 2 Kilo wegbekommen und den Genuss wiedergefunden. Mir gehen halt Aussagen wie “Genuss ohne Reue”, “in 3 Wochen zur Bikinifigur” “Fit statt Fett” “Optiwell-Schluss mit schlechtem Gewissen” und desgleichen gewaltig auf den Geist, weil zum einen dicke kommerzielle Interessen dahinter und hinter den ganzen chemisch veränderten “Light”-Sachen stehen und zum anderen es einfach gemein ist, wenn man Frauen einredet, Hungerhaken (und nur die) lebten gesund und sie damit solange von einer Diät in die nächste treibt, bis sie endgültig fett sind.
Aber wenn du an diesem Thema nicht interessiert bist, dann halt ich eben die Klappe. Kein Problem. -
Membre suspendu
25 juin 2008
Aber schau, es gibt halt nicht nur Leute, die durch stressige Diäten zunehmen, sondern es gibt auch genug Leute die mit Recht abnehmen wollen/müssen. Auch gibt es Leute die gichtgefährdet sind.
Sich gesund zu ernähren und bei dem, was man kauft auf die Kalorien zu achten ist nie verkehrt und da ist auch kein Stress dahinter. Jedenfalls nicht für mich.
Seit ich mir die Kalorientabellen auf der Packung anschaue, achte ich wesentlich mehr auf die Lebensmittel, die ich mir da einpacke. Auch wenn ich koche, geh ich ganz anders an die Sache ran. Ich hab so schon ca 10 Kilo geschafft und bin da wahnsinnig stolz drauf, denn nächstes Jahr heirate ich und da möcht ich wenigstens einigermaßen gut in nem Brautkleid aussehen :)
Und ich find auch nicht alle Light-Produkte schlecht. Ich denk da pragmatisch: was an Inhaltsstoffen wichtig ist, steht auf der Packung und was ich nicht mag und mir nicht schmeckt lass ich weg.
Oder, wenn ich mir mal Chips gönne. Wo ist da Stress dahinter, wenn ich statt üblichen frittierten Chips Salzstangen oder gebackene Chips hole? Die haben wesentlich weniger. Davon halt wenig und nicht das Doppelte.
Ich hab schon oft versucht abzunehmen und ne zeitlang gings immer gut und dann nicht mehr. Woran das lag kann ich dir ganz einfach erklären und dich damit sogar bestätigen: Ich hab zuerst mit einem Diätassistenten und Ernährungsberatung über die Krankenkasse angefangen. Das war mir zu stressig, weil ich die Kuh nicht mochte und keine Lust hatte da regelmäßig aufzukreuzen und Rechenschaft darüber abzulegen, was ich gegessen hab. Ein anderes mal mit meinem Hausarzt. Das war lockerer, ging auch länger gut. Hab da auch schon einiges über Lebensmittel gelernt, aber auch hier die Kontrolle durch eine weitere Person, was mich genervt hat. Jetzt nehme ich selbst ab und zwar so wie ich will. Ich esse was ich will und achte dabei halt auf die Kalorien. 1500 Kalorien isst man ungefähr normal und 1200 sagt man zum langsamen Abnehmen. Ich schau, dass ich sogar unter 1000 bleiben kann und das klappt wunderbar. Dennoch lasse ich weder Grillfest, noch Volksfest oder sonstwas ausfallen. Dafür wird wo anders gespart. Mengenmäßig reicht es völlig, da gewöhnt man sich dran und wenn ich mal mehr essen will, dann ess ich halt mehr. Du siehst, kein Stress.
Im Prinzip ist mein System ähnlich dem der WeightWatchers und viele haben damit schon erfolgreich abgenommen. Ich möchte da aber nicht mitmachen, weil ich zum einen wieder die Kontrolle über andere hätte und zum anderen möchte ich nicht für den Schnickschnack zahlen.
Man kann also auch stressfrei abnehmen und dagegen finde ich nichts zu sagen. Wenn du nicht abnehmen willst/musst ist das ja schön für dich. Ich wünschte ich hätte das Glück auch.
weitere Tipps
Ich esse zB keine Salami mehr. Für eine Scheibe Salami kann man ein ganzes Päckchen magerer Putenwurst oder Schinkensülze essen. Inzwischen schmeckt mir Salami nicht mal mehr, (die ist mir zu salzig) außer Hartwurst. Da gönn ich mir mal ein “Probiererle” wenn mein Schatz eine isst.Mineralwasser in Magerquark soll ihn cremiger machen (hab ich aber noch nicht probiert)
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25 juin 2008
Es ging nicht um den Stress beim A b n e h m e n. Ich kann dir das wohl nicht klarmachen. Du müsstest dazu das Buch lesen. Wenn du nicht willst oder es nicht nötig hast: Sei’s drum. Ich bin ja kein Missionar. Nur jemand, der wegen einer angeborenen Drüsenkrankheit lebenslänglich mit Übergewicht bepackt ist, früher - ohne Rücksprache mit meinem Arzt natürlich - viele Diäten gemacht hat und dadurch jetzt keinerlei Chancen mehr hat, einen einigermaßen normalen Stoffwechsel zu erreichen. Dafür habe ich mit Hilfe meines (schlanken) Hausarzts und des Buchs von Frank gelernt, das Essen wieder zu genießen ohne Kontrolle von irgendjemandem. Nicht mal von mir selber. Ich ernähre mich dafür möglichst zusatzstoff-frei und habe die Bewegung einfach mehr forciert, nach dem Motto, wenn schon Masse, dann wenigstens nicht schwabbelig sondern eher Muskeln und da ich mal Leistungssport gemacht habe, fällt mir das nicht schwer.
Aber wenn du meinst, irgendwas mit Mineralwasser anbraten oder Chemiepudding essen ist der Schlüssel, versuch es…viel Erfolg in einem Jahr. Ciao.Rautgundis a modifié cet avis 25 juin 2008
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25 juin 2008
Es ging nicht um den Stress beim A b n e h m e n. Ich kann dir das wohl nicht klarmachen. Du müsstest dazu das Buch lesen. Wenn du nicht willst oder es nicht nötig hast: Sei’s drum. Ich bin ja kein Missionar. Nur jemand, der wegen einer angeborenen Drüsenkrankheit lebenslänglich mit Übergewicht bepackt ist, früher - ohne Rücksprache mit meinem Arzt natürlich - viele Diäten gemacht hat und dadurch jetzt keinerlei Chancen mehr hat, einen einigermaßen normalen Stoffwechsel zu erreichen. Dafür habe ich mit Hilfe meines (schlanken) Hausarzts und des Buchs von Frank gelernt, das Essen wieder zu genießen ohne Kontrolle von irgendjemandem. Nicht mal von mir selber. ich ernähre mich dafür möglichst frisch, hochwertig und zusatzstoff-frei und habe die Bewegung mehr forciert, nach dem Motto, wenn schon Masse, dann wenigstens nicht schwabbelig sondern eher Muskeln und da ich mal Leistungssport gemacht habe, fällt mir das nicht schwer.
Aber wenn du meinst, irgendwas mit Mineralwasser anbraten oder Chemiepudding essen ist der Schlüssel, versuch es…viel Erfolg in einem Jahr. Ciao. -
Membre suspendu
français