Les avis de Cem Basman sur Qype
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Am Brunnenhof 2-4, 22767 Hamburg
Cem Basman
le 26 mars 2009
(mis à jour le 29 mars 2009)
Angenehme Bar im angehauchten 70er Jahre Trash Look auf St.Pauli. Loungig. Gut zum chillen. Kommunikativ. Gute Auswahl an Standard-Cocktails. Solide Drinks und Shots. Viel Platz. Entspannte Gäste. Jüngeres Publikum. Viel Szene. Freundlicher Service. Rauchen erlaubt. Moderate Preise. Abseits der Ströme auf dem Kiez in einer ruhigen Seitenlage an der runden Ecke Paul-Roosen-Strasse und Am Brunnenhof. Lokalreporter hat mich darauf hingewiesen , dass "Luba" auf russisch "Liebe" heisst. Also "Luft und Liebe". Oder so. Ein schöner Name.
Musikrichtung: Alternative, Black Music, Charts, Chillout, Lounge Music, Electro, Funk, HipHop, Jazz, Pop, R'n'B, Reggae, Rock, Soul.
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Budapester Str. 25, 20359 Hamburg
Cem Basman
le 6 décembre 2008
(mis à jour le 11 décembre 2008)
Eine halbindische Bekannte hatte mir das Ashoka empfohlen. Es würde in Hamburg dem original indischen Essen am nächsten kommen. Ohne vorher zu reservieren bin ich also früh abends hin. Es war gut gebucht, fast alle Tische waren schon reserviert. Aber der freundliche Inhaber fand noch ein Plätzchen in der hintersten Ecke des Hinterzimmers.
Das Ambiente, wie sich Europäer eben Indien so vorstellen. Dunkelrote Wände mit viel indischem Schnickschnack. Die Karte gut sortiert mit den Standards, einigen Spezialitäten und kompletten Menues hat mir Appetit gemacht. Ich entschied mich für das “Theater-Thali-Menü” zu 15 Euro, das in kleinen Metallschälchen auf einem runden Tablett (dem Thali) mit Reis serviert wird. Dazu einen kühlen Kräuter-Lassi als Drink in einem Metallbecher. Ein leichtes Menue, das nur von 17 - 18.30 Uhr und von 22 - 23.30 Uhr serviert wird. Vor oder nach einem Theaterbesuch also. Dabei gibt es vorab eine Garnelen-Kokos-Limonensuppe, anschliessend eine kleine Zusammenstellung von Hähnchenbrustfilet in Joghurt-Kardamom-Sauce, geschmortes Lammfleisch in Cashewnuss-Masala-Sauce, frische Okraschoten gedünstet mit Zwiebeln, Ingwer und frischen Kokosnussraspeln und ein indischer gut gewürzter Salat. Zum Anschluss ein Karotten-Dessert mit Rosinen, Cashewnüssen und Pistazien, dekoriert mit essbarem Blattsilber! 15 Euro sind recht preiswert für das “Theater-Thali-Menü”, das man individuell in verschiedenen Schärfegraden bestellen kann. Der durchschnittliche europäische Gaumen ist mit “mittelscharf” bis “scharf” gut bedient. Geübte können sich bis “extrascharf” steigern. Aber bitte Vorsicht dabei.
Der Service war freundlich und geduldig. Dasselbe sollte man selbst auch mitbringen und sollte es nicht brandeilig haben. Das ist schliesslich ein indisches Restaurant. Ich fand das Essen gut und mir hat es insgesamt gut gefallen, aber ohne absolute Highlights zu haben. Die Stühle fand ich etwas unbequem, das Licht im Hinterzimmer etwas zu hell und zu direkt. Aber alles in Allem fand ich es für hamburger Verhältnisse ganz passabel. Ich schaue sicher bei anderer Gelegenheit noch einmal rein.
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Davidstraße 37, Ecke Davidstrasse, 20359 Hamburg
Cem Basman
le 26 mai 2008
Copper House auf St.Pauli. Grösser hätte der Kontrast nicht sein können. Zwischen dem modernen grossartigen Restaurantambiente und dem angestaubten Sündenbabel auf dem Kiez. "Sex and the City" ist mitten im Rotlichtviertel von Hamburg notgelandet. Das elegante Manhatten am Ende der Davidstrasse. Gegenüber der Spielhalle und dem legendären überteuerten Szeneitaliener. Sarah Jessica Parker und Mr.Big würden sich hier sehr wohlfühlen.
Copper House. Das ist eine andere Welt. Grosszügig, hell, freundlich, loungig und ein sehr leckeres und abwechslungsreiches Angebot für 19,50 Euro pauschal (zzgl. Getränke) pro Person oder individuell á la carte. Da ist den Gebrüdern Chen, die auch das beliebte klassische Chinarestaurant Ni Hao in Wandsbek betreiben, ein grosser Wurf gelungen. Asiatisch inspiriertes Live Cooking. Eine Mischung aus chinesisch, japanisch und den anderen ostasiatischen Küchen. Von Jedem das Beste. Leicht europäisiert. Sehr frisch, vitaminreich und bekömmlich.
Die Begrüssung am Eingang ist freundlich und Gäste, die zum ersten Mal kommen, werden zunächst einmal durch das Haus geführt. Vier Stationen bilden den Kern des Copper House und enthalten alle Zutaten und Leckereien, die man sich nach Belieben selber zusammenstellen kann. Station Eins sind die Vorspeisen: Die Dim Sum Teigtaschen sind zu empfehlen. Eine kleine Auswahl Sushi gibt es auch. Station Zwei: Eine reichhaltige Palette an Hauptspeisen an Meeresfrüchten und vom Bauernhof. Entenbrust, Hähnchenfilets, Rindflesch... Ganz besonders hat mir das Angebot an Fisch und Krabben gefallen. Wirklich sehr frisch! Viermal die Woche wird unten vom Fischmarkt angeliefert, versicherte mir einer der Inhaber. Man packt seinen Teller mit den Sachen, auf die man Lust hat und geht dann zur benachbarten Station Drei, dem Teppanyaki Grill. Drei Köche bereiten vor den Augen des Gastes auf dem heissen Blech in minutenschnelle ein appetitliches Menü. Man nimmt sich etwas von den Sossen dazu und kann in Ruhe an seinem Platz geniessen. So oft man will. gerne zuerst Fisch dann Fleisch besipielsweise. Die letzte Station ist für das Dessert reserviert: Früchte, Süssigkeiten.
Der Service ist sehr aufmerksam, freundlich und zahlreich vertreten. Unaufgefordert wird einem auch ein Schälchen mit Zitronenwasser gereicht, wenn man seine Krustentiere doch stilgerecht mit den Fingern puhlt. Die Weinkarte ist recht gut. Die Atmosphäre ist ausgesprochen entspannt und anregend. Sechzig Prozent sollen Stammgäste sein. Ein erstaunlicher Wert.
Copper House hat viel vor. In den kommenden Wochen wird die Aussenterrasse mit zusätzlichen 160qm fertig. Sie planen regelmässig auch Veranstaltungen im Haus. Neulich fand hier die Players Night der Tennis Masters Series Hamburg 2008 vom Rothenbaum statt. Alle internationalen Tennisgrössen feierten hier ausgelassen an der Davidstrasse. Die Hamburg Connection in Xing wird sich demnächst hier treffen.
Copper House ist ein idealer Ort, um von hier gut gesättigt in das Theaterleben St.Paulis zu starten oder einen nächtlichen Happen zum Abschluss zu nehmen. Ideal auch für grosse und kleine Gesellschaften und Feiern, wo man nicht die ganze Zeit steif um einen Tisch herumsitzen möchte. Es wird interessant sein, wie sich das Konzept weiterentwickelt. Ich bin gespannt. Copper House hat meine uneingeschränkte Empfehlung.
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Bernhard-Nocht-Str. 97, c/o Empire Riverside Hotel, 20359 Hamburg
Cem Basman
le 26 avril 2008
(mis à jour le 29 avril 2008)
Eine der schönsten Aussichten nachts auf das Lichtermeer der Stadt und den Hamburger Hafen. Ein weiter Blick bis über Bergedorf und die Boberger Dünen im Osten, bis hinten zu den Harburger Bergen im Süden und im Westen weit über Altona hinweg. Tief unten die Elbe, die Docks, die Hafenbecken, Kreuzfahrtschiffe und Barkassen, hoch über den Dächern und Strassenschluchten des Amüsierviertels von St.Pauli. Sogar einen Blick auf die roten Lichter der Herbertstrasse kann man von oben riskieren. Ein nächtliches Panorama in Vogelperspektive aus dem 20’sten Stock des Empire Riverside Hotels. Beeindruckend die Lage des Lounge & Bar 20up. Am besten zu geniessen von einem Platz ganz vorne an der Stirnseite des langen schlauchförmigen Raums parallel zum überlangen Bartresen. Einmalig. Damit enden auch schon leider die Superlativen. Sehr schade.
Es fängt an mit dem Empfang. Zwei herrische “Türsteher” fragen barsch nach einer Reservierung. Dann fordern sie einen auf, die Garderobe abzugeben (Sie “bitten” nicht). Anschliessend wird man durch die gut gefüllte Lounge zum Platz geleitet. Die Stehtische mit Hocker etwas lieblos. Der Service ist nicht allzu freundlich. Die Cocktails empfand ich als etwas dünn und wässerig. Die Musik ist nicht schlecht. Die Gäste durchwachsen und viel aus dem hamburger Umland. Das 20up verspricht nach Lage und Auftritt exklusiv und hochwertig zu sein, erfüllt dieses Versprechen aber mit Ausnahme der grandiosen Aussicht nicht.
20up und das neue Viertel auf dem ehemaligen Gelände der St.Pauli Bavaria Brauerei stehen für das neue St.Pauli. Nach dem Tod vom ungekrönten Kiezkönig Willi Bartels in 2007 ist das Grosskapital der Immobilienfonds und der Grossinvestoren eingezogen. Das Viertel ändert sich rapide. Der Hafenrand ist begehrt. Die dritte Nachkriegsgeneration bestimmt nun das Spiel: Vom Rotlicht des Paten Bartels (Eroscenter, Herbertstrasse, zahlreiche Stripclubs) nach dem Krieg, über die kreative alternative Szene in der Renaissance von St.Pauli der 80er und 90er Jahre (Schmidts Tivoli, Szenelokale) wandelt es sich immer mehr in Richtung Bauspekulation und schicke internationale Langeweile. Das St.Pauli, für das es mal bekannt war, existiert kaum noch.
Aus dem 20up kann man aber noch einen letzten wehmütigen Blick darauf werfen.
Cem Basman @hotzenplotz, danke.
Ein Stadtteil ist kein Museum. Einen Stadtteil kann man nicht für ewig konservieren. Ein Stadtteil lebt und muss sich verändern. Auch St-Pauli verändert sich natürlich. Und natürlich ist es von der Bausubstanz ein massiver Sanierungsfall. Aber die Stadtplanung und diese absurden Baugenehmigungen verändern es leider nicht zum guten.
Vielleicht existierte das Bild von St.Pauli, was die meisten im Kopf haben, nur in ihrer Vorstellung. Aber dieses St.Pauli, was jetzt da und dort momentan entsteht, ist ein Hohn. Städtebaulich fraglich. Rein spekulativ. Leider von Bartels in seinen allerletzten Lebensjahren mit angeschoben. Seine Erben haben nun freie Fahrt.
St.Pauli wird in 20 Jahren nicht mehr existieren.
27 avril 2008
curacao Sicher kann man und soll man den Wandel und die Veränderung nicht aufhalten. Aber warum kann man denn diese Maßnahmen nicht konservativ, (wobei ich konservativ im Sinne von conservare=bewahren sehe) angehen. Während meiner Sturm und Drang Jahre, war für mich KONSERVATIV das Unwort - jetzt wünsche ich mir in manchen Bereichen - wie z.B. auch in der Schulpädagogik eine etwas konservativere Einstellung.
17 juillet 2008
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Detlev-Bremer-Str. 16, Ecke Clemens-Schulz Str, 20359 Hamburg
Cem Basman
le 25 avril 2008
Das “Miller” ist ein kleines buntes Biotop. Ein kleiner Lebensraum, abseits der Touristenströme auf der Reeperbahn, für Geeks, Nerds und die digitale Bohéme. Ein freundliches Ecklokal, genau am Schnittpunkt zwischen Detlev-Bremer- und Clemens-Schultz-Strasse. Im Herzen von St.Pauli. Da wo die jungen St.Paulianer zuhause sind. In Hörweite des Stadions der Braunen.
Ein kleiner beschaulicher Ort, wo sich Rugbyspieler von der Insel mit Webworkern, die nette Bedienung teilen. Wo freies WLAN - für Kurzweil sorgen. Für den notebooklosen steht ein Internetterminal versteckt links hinter dem Eingang. Von hier lässt sich trefflich via Skype auf lau mit der Freundin in Australien der Trennungsschmerz lindern. Mails checken, Musik hören, oder auch Twittern. Eine Auswahl aktueller Druckerzeugnisse von taz bis Gala versüsst den Nachmittag der Stillen und Intellektuellen. Biertische auf der Strasse den passionierten Raucher. Nur die Karte kann man getrost in die Ecke stellen und dort lassen. Frühstück, Sandwich und Pasta sind eher auf englischem Niveau. Das Lächeln hinter dem Tresen entschädigt das aber mehr als genug.
Ja, ein “Miller”-Bier gibt es natürlich auch. Und ein irisches Kilkenny, rotblondes Duck und das Nationalbier St.Paulis, das ASTRA. Das Bier mit dem Herzen und dem Anker. Was dagegen?
Ich fühle mich wohl hier. Was will man mehr.
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Talstrasse 29, c/o Makrele, 20359 Hamburg
Cem Basman
le 16 février 2008
(mis à jour le 18 février 2008)
Kukuun ist ein kreativer und entspannter Ort auf St.Pauli. Einem der bekanntesten Stadtteile dieser Welt. Im ersten Stock mit breitem Panoramablick über den Spielbudenplatz direkt vom Barhocker aus. Zwischen Tivoli und ManWah. Ein Ort, wo sich Nachtschmetterlinge mit Tagfaltern paaren. Junges Kiezpublikum. Kommunikativ. Cool. Jeunesse Bohéme. Kuukun ist eine Oase von der man in die Nacht gleitet oder von seinen Streifzügen wieder in den sicheren Hafen zurückkommt. Ein Ort für einsame Buccaneers, und wo sie sich mit ihren schönen Piratenbräuten in einem der vielen Räume am langen Flur zurückziehen, bei einem guten Rumcocktail oder kühlem Beck's auf verwitterten Loungesofas etwas zu träumen, im Hintergrund die Musik. Auf dem Weg zur Bar ein Lächeln, ein Wort hier und da, ein Move zum Groove. Man kennt sich und ist offen für jeden Neuen. Nicht viele Orte können das von sich sagen. Eine kleine Bühne. Gute Anlage. DJ und Performance. Jeden Tag wechselndes Programm. Minimal gestaltete Räume wie Installationen. Ein ehemaliges billiges Hotel. Absteige früher. Die Dusche steht noch am Ende des Ganges. Waschbecken noch in den Zimmern. Ein Ort der mir sehr gefallen hat. Ein Ort der Liebe im Viertel des Sex. Wie lange noch? Ich werde wiederkommen.
Der Name kommt aus dem lautmalerischen für 'Cocoon'. "Ein Kokon ist ein Gehäuse, das die Larven verschiedener Insekten, besonders die Raupen der Schmetterlinge, anfertigen, um sich darin zu verpuppen.", sagt die Wikipedia. Recht hat sie.
Die Inhaber Olaf und Julia, beide sehr herzliche Leute, die mit viel Liebe und Aufmerksamkeit ihren Laden führen, sind auch Herausgeber der 'Makrele' dem neuen (und einzigen) Stadteilmagazin von St.Pauli. Das Heft ist kostenlos, beliebt und liegt am Eingang.
[Danke Nina für den Tipp!]
Kukuun Auch ich kann die Beschreibung sehr gut nachvollziehen:o) Auf den Punkt gebracht!!
25 février 2008
Herr_Paulsen Wir waren gestern Nacht auf dem Weg wo ganz woanders hin. Kurz nur wollten wir uns das Kukuun ansehen, ein Drink, ein schneller. Wir hatten nicht mit DJ Illya gerechnet, der uns charmant lächelnd vier Stunden beinahe nonstop auf die Tanzfläche verhaftete, mit einem grenzenlos-unglaublichen Mix aus lauter Lieblingsmusik. Danke für den Tipp!
18 mai 2008
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Simon-von-Utrecht-Str. 31, 20359 Hamburg
Cem Basman
le 21 décembre 2007
Die Bar ist sensationell. Architektonisch. Ein sehr langer Tresen, eine lange Gallerie an der Seite, Blick auf das grosse Atrium mit den vier markanten dicken Säulen, die sich in organischen Strukturen gen Himmel strecken. Tief unten im Atrium das Restaurant. Eingerahmt an der Stirnseite mit einer weiteren Galerie mit Lounge und Barraum darüber. Sensationell. Nachts in sehr gedämpften rötlichen Licht. Sehr schön gestaltet. Schafft eine anregende und interessante Atmosphäre. Architektonisch.
Das kann ich vom Publikum und ganz besonders von der Bedienung allerdings nicht sagen. Der Service ist sensationell. Arrogant. Ziemlich dumm finde ich das. Und mir vollkommen unverständlich. Für hamburger Verhältnisse rekordverdächtig arrogant und unfreundlich. Das geht gar nicht. Zudem ist mir bei manchen weiblichen Gästen auch nicht immer ganz klar, was deren Motivation ist, dort an der Bar abzuhängen. Dazu sind mir auch zu vielen Herren im besten Alter, die auf dicke Hose machen... Wahrscheinlich eher Möchtegerne von beiden Geschlechtern.
Das ist nicht mehr cool. Das ist ziemlich unentspannt. Ich kenne eigentlich weltweit eine Menge erstklassiger Bars auch in Hotels. Ich darf das sagen. Preise entsprechen dem Publikum und dem gedämpften roten Licht.
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Bei den St. Pauli Landungsbrücken 10, Brücke 10 (hinter dem Alten Elbtunnel), 20359 Hamburg
Cem Basman
le 13 octobre 2007
(mis à jour le 16 octobre 2007)
Kann man der obligaten Barkassentour im Hamburger Hafen noch einen draufsetzen? Kann man. Mit Maike Brunk. Sie ist "He lücht"() der anderen netten Art. Sie organisiert und führt Tourwillige drei Stunden lang durch die wenig bekannten Gewässer um die Elbinsel Wilhelmsburg. Die schöne Verkannte zwischen Norder- und Süderelbe. Dem Arbeiterstadtviertel, der früheren Auswandererstadt und dem heutigen Immigrantenstadtteil. Die Rückseite der schicken Hafencity und dem zukünftigen Spekulationsobjekt Nummer Eins in Hamburg. Sie bietet die einzigartige Kombination aus Barkassenfahrt, Biergarten-Einkehr und Doppeldecker-Bustour durch den Hamburger Hafen und das ganzjährig.
Der Tourverlauf ist dreiteilig: Hafenrundfahrt mit historischer Barkasse mit Docks, Containerhafen, Köhlbrand, Schleusenpassage. Danach Landgang auf die Elbinsel mit Einkehr im gemütlichen Biergarten am Ernst-August-Kanal. Schliesslich mit dem Doppeldecker-Bus und doppelter Überfahrt (Tour/Retour) der Köhlbrand-Brücke, Hafen, HafenCity und Speicherstadt.
Sie ist übrigens auf ganz überraschende Art auf diese wunderbare Touridee gekommen. Als langjährige sehr erfolgreiche Softwarevertrieblerin, hatte sie heimlich nebenbei Tourismus studiert. Als sie fertig war, hatte sie auf eine etwas undurchsichtige Art und Weise ihren Job verloren. Zwei gestandene Herren aus der Elbtouristik haben ihr daraufhin den Job als Barkassenreiseleiterin angeboten. Et voilá: Die elbinsel-tour war geboren! Super, Maike. Das sind Geschichten, die ich mag!
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() "He lücht" ist plattdeutsch. Das Hamburger Abendblatt definiert es so: "Dieser Ausspruch heißt auf Hochdeutsch Er lügt! und wurde und wird auch heute noch von Arbeitern und Seeleuten auf den Kais, Docks und großen Pötten den Passagieren zugerufen, die auf Barkassen und Schiffen in Hamburg eine Hafenrundfahrt machen und dabei den Übertreibungen, den Döntjes (Anekdoten) und dem Tühnkram (Flunkereien) der Fremdenführer am Mikrofon ausgesetzt sind. Den Landratten kann man nämlich allerlei erzählen . . . He lücht! wandelte sich von einem Ausruf zur Berufsbezeichnung." - Nachträgliche Anmerkung: Bei einer Frau müsste es demnach "Se lücht!" heissen :-)
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St. Pauli Fischmarkt 28 - 32, 20359 Hamburg
Cem Basman
le 26 juin 2007
(mis à jour le 28 juin 2007)
Sehr schöne Location und schön gestaltet. Aber eine Küche und ein Service, der dem nicht gerecht wird leider. Langweilige Karte mit Standards. Überhöhte Preise. Langsamer und sehr unsicherer Service, der über das Angebot in der Karte nicht sonderlich gut informiert ist. Aber durchaus immer freundlich. Die sind ja auch nicht Schuld, wenn es nicht funktioniert und es keinen guten Eindruck macht, sondern die Verantwortlichen im Lokal, die ihre Leute aussuchen, einsetzen, aber wohl nicht schulen.
Das bestellte Wasser war sehr warm. Der Weisswein auch. Das Sushi als Vorspeise solala. Das Hauptgericht Ente ging so. Der Nachtisch ging gar nicht. Die Abrechnung war ziemlich chaotisch und falsch. Wurde aber mehrfach korrigiert von der freundlichen (überforderten) Bedienung...
Tja, ich gehe nirgendwo rein, um so eine Kritik zu schreiben. 98% meiner Schreibe hier ist eher positiv. Aber hier... Karte muss aufgepeppt werden. Service geschult. Und noch mal geschult. Und die Küche muss nochmal einen gehörigen Schliff bekommen. Qualität & Frische verbessert. Preise überprüft. Alles machbar. Und wünsche ich denen auch.
- Nachtrag
Eine kleine Hamburgensie von mir als Nachtrag: Die River-Kasematten (damals auch einfach "Matten" genannt) sind den erwachsenen hamburger Szenegängern noch als Jazzschuppen vom damaligen Wirt Willi Breuker gut in Erinnerung. Eine Legende der Laden damals. 1865 ursprünglich als Markttunnel erbaut, später in den Kriegsjahren als Lagerraum und Bunker genutzt. 1957 dann von Willi als Hamburgs erster Jazzschuppen eröffnet. Die Prominenz gab sich hier die Ehre: Count Basie, Louis Armstrong, Duke Ellington und Ella Fitzgerald spielten und sangen hier schon. Freddy Quinn hat hier mit Jane Mansfield im Arm geschunkelt. Udo Jürgens Lied "17 Jahr, blondes Haar" soll hier entstanden sein. Also ein historischer Ort. Aber leider nicht flutsicher. Die Kasematten soffen so ziemlich jedesmal regelmässig bei den Sturmfluten der Elbe ab. 1980 wurde die neue Fluschutzmauer in Angriff genommen und Willi Breuker zog aus. 2004 dann die Neueröffnung als Szene-Restaurant.
waever Das Gastronomie mit Kohle aber ohne Herzblut funktioniert, sagt alles über den Betreiber aus. Ich empfehle ihn mehr in die Schnellrestaurants, MC Drive und so zu investieren. Oder vielleicht ein paar Kentucky Fried Chicken in HH aufzumachen, die gibt es hier zu wenig.
Und wir brauchen uns nicht mehr in solchen Abzockläden auf den Arm nehmen zu lassen!
1 octobre 2007
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Karolinenstrasse 27, 20357 Hamburg
Koch Kontor Inh. Martina Olufs
Cem Basman
le 28 avril 2007
Manchmal sind die genialen Ideen wirklich einfach. Was liegt eigentlich näher einen Kochbuchladen zu kombinieren mit einem Restaurant? Martina Olufs im Karoviertel direkt gegenüber den Messehallen hat einen wunderschönen hellen Laden wo man auch noch mittags essen kann, nachmittags seinen Kaffee bekommt, über Kochbücher derweil fachsimpeln und schmökern kann, abends gerne hier seine Kochkünste in Kursen über Fischzubereitung, Chilenische Küche oder andere Spezialitäten verfeinern kann. Die Küche und den Laden (mit Koch) kann man natürlich auch für eigene Kochevents mieten. Eine sehr schöne Idee mit Kunden und Freunden unter fachlicher Anleitung gemeinsam zu kochen, den passenden Wein zu kosten und anschliessend beim gemeinsam zubereiteten Mahl in einer ausgelassenen Gesellschaft an einer grossen festlichen Tafel zu dinieren ...
Ein wunderschöner Laden. Eine gute Idee. Kompliment.

lokalreporter netter name! l[j]uba [russ.: liebe] -> liebe luft / smoking/no-smoking. klingt gut :))
26 mars 2009
Cem Basman Ach, wusste ich nicht. Danke, @lokalreporter!
26 mars 2009