Les avis de Rolf Bernhard Geißmann sur Qype
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Domäne Tünnbak im Osten, Norderney
Rolf Bernhard Geißmann
le 11 avril 2007
Die letzte Hofanlage im Osten der Insel, da wo die Zivilisation zuende ist und die befestigten Wege enden, genau da liegt Tünnbak.
Nachdem die Landwirtschaft nicht mehr so richtig lief, sattelten Bauer H. und seine Frau um, denn man mußte ja leben und den einzigen Sohn großziehen.
Der Hof wurde zum Reiterhof, zumal Bauer H. ja selber Springreiter war, auch naheliegend.
Das kam gut an, es kamen immer mehr Reiter, die zwei Gästezimmer reichten nicht mehr aus, also wurde kurzerhand ein Campingplatz mit Wohnwagen angelegt.
Im Anfang sehr urig, ich war einer der Ersten mit dort in 1979.
Meine Kinder sind dort groß geworden und lieben daher die Insel immer noch heiß und innig.
Der Platz ist mittlerweile gut organisiert, immer noch der Urigste auf Norderney, aber schön und familiär. Habe zu Ostern noch Freunde aus der alten Zeit dort getroffen und wieder hatten wir den gemeinsamen Teenachmittag und den Klönsnack.
Von Tünnbak aus führt ein Trampelpfad durch die Dünen an den FKK-Strand, ok, jetzt im April waren alle angezogen, die Gänsehaut hätte als Wärmespender auch nicht gereicht.
Hier ist der Strand dann schon mal 500 m breit und endlos lang.
Hier kannst Du Dich tummeln.
Natur pur, die Brandung und nur die Sonne und Du. Herrlich. -
Düne im Osten am Barkenpad, Norderney
Rolf Bernhard Geißmann
le 11 avril 2007
Du bist ja auf einer Insel vom Wasser umgeben, aber es handelt sich nun einmal um Salzwasser. Woher kommt denn dann das Süßwasser, welches all die Tausenden hier verbrauchen?
Die Insel hat 6000 Einwohner, aber bis zu 200.000 Touris, die wollen alle duschen und trinken und auch das WC abspülen.
Logistik? Rohrleitungen?
Weit gefehlt, diese Insel hat unter den Dünen eine Süßwasserlinse, die, da leichter als Salzwasser, wie eine Blase auf dem Salz schwimmt.
Spannend, nicht wahr?
Also, das Süßwasser ist in einer Blase, die Linse genannt wird, schwimmt auf dem Salzwasser der Nordsee, unter den Dünen. An den Übergängen ist es brackig, klar, aber im Zentrum das reinste Süßwasser, das dann hier gespeichert wird. Jeder Regen füllt das Süßwasser wieder auf.
Es handelt sich tatsächlich um einen Wasserinhalt von 500.000 Litern, man spricht auch von 600.000 Litern.
Eine Einrichtung der Natur.
Jeder Besucher ist natürlich aufgerufen, sorgsam mit dem Süßwasser umzugehen, die
Stadtdwerke haben Wasserresorvoire errichtet, das Wasser wird sogar belüftet.
Man lernt nie aus.Luettenglehner Hier die offizielle Variante der Stadtwerke:
Die geografischen und geologischen Verhältnisse auf Norderney erlauben die Bildung einer so genannten Süßwasserlinse, die durch versickernden Regen entsteht. Das Niederschlagswasser verdrängt im zumeist sandigen, gut durchlässigen Untergrund das Salzwasser bis zu einer Tiefe von maximal 80 Metern. Die Größe dieser Süßwasserlinse unterliegt Schwankungen, sie ist abhängig von Niederschlags- und Versickerungsmenge, Bodenstruktur sowie der Fördermenge des Grundwassers. Insgesamt werden jährlich ca. 900.000 Kubikmeter Wasser gefördert, rund 1/6 davon im alten Wasserwerk „Ort“. Der „Löwenanteil“ mit rd. 750.000 Kubikmetern entfällt auf das Wasserwerk „Weiße Düne“, in dessen Einzugsbereich die Süßwasserlinse am größten ist.4 septembre 2010
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Barkenpad, Norderney
Rolf Bernhard Geißmann
le 11 avril 2007
Du gehst hinter das Golf-Hotel, die Düne zwischen den beiden Golflöchern hoch ( Achtung: Fliegende Bälle sind möglich ), dann siehst Du schon den Hinweis auf den Pfad:
Der Barkenpad, angelegt zwischen den Dünen, 1,1 km lang, endet direkt an der Weißen Düne.
Bezahlt von Sponsoren, mit dem Ziel, Flora und Fauna der Insel dem Besucher zu erschließen.
Hier findest Du alle paar Meter, na ja, manchmal 50, manchmal 100 m, Hinweise auf Schildern, die auf Felssteinen befestigt sind, am Wegesrand.
Dort werden die Tiere oder auch die Pflanzen beschrieben, die Du gerade siehst. Oft sieht man die Tiere nicht sofort, aber man hört sie.
Auch sieht man, wie z.B. eine Seeschwalbe Ihr Nest gegen Krähen verteidigt, denn hier ist ein
Brütgelände für Seevögel.
Du kommst durch ein Birkenwäldchen mit Krüppelbirken, sumpfig und morastig und hier leben Bisame.
Eine ganz tolle Idee der Geschäftswelt.
Der Weg ist super für Fahrradtouren geeignet, denn etwa mittig geht dann ein Weg ab zum Leuchtturm oder nach links zur Stadt runter.
Für Wanderer ist eine kleine Erholungshütte nach 500 m aufgebaut, nach weiteren 600 m kommt dann die Weiße Düne und nach 200 m davon der Sandstrand und das Meer.
Dieser Barkenpad ist auch gut für Senioren geeignet, die nicht mehr zu gut zu Fuß sind, sich aber auf der Insel erholen wollen.
Tips dazu gebe ich gerne. -
Poststr., Norderney
Rolf Bernhard Geißmann
le 10 avril 2007
Da kann man nur staunen. Wie kommt es bloß, daß diese Insel bereits in frühen jahren so ein gewaltiges Postgebäude erhielt?
Was machte denn die Post eigentlich damals auf Norderney.
Auch heute ist dieses historische Gebäude einfach mehr als nur zwei Blicke wert. Imposant begrüßt es Dich auf der Poststraße in der Innenstadt, es wirkt gigantisch, hat immer Behörden beherbergt, auch mal das Schiffahrtsamt, aber meistens die alte deutsche Post.
Schaut Euch nur mal die schönen Details an, auch der Eingangsbereich innen ist sehr einladend gestaltet.
Das waren schon sehr einfallsreiche Baumeister seinerzeit, sagen wir Ihnen Dank, daß wir heute diese schönen Gebäude bewundern dürfen.
Das belebt eine Stadt und gibt ihr Flair.Rolf Bernhard Geißmann Genauso ist es, die Insel stotzt vor historischen Gebäuden, klar doch, aus der Kaiserzeit. Mittlerweile werden diese Gebäude alle mit einem Schild gekennzeichnet, das auf ein historisches bauwerk hinweist mit einigen Zahlen und Anmerkungen.
Hier kurte der kaiser, hier waren die preußischen Prinzen sommertags zuhause, Norderney war die "Sommerfrische" für die damaligen Promis nebst Geldadel.
Das brachte dann Supergebäude hervor, auch die Spielbank und die Kurverwaltung, alles klasse.11 avril 2007
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Goebenstr., Norderney
Rolf Bernhard Geißmann
le 10 avril 2007
Bisher kannte ich es nicht, daß kath. Kirchen tagsüber so einfach geschlossen sind. Na ja, man lernt nie aus.
Interessant anzusehen war diese Inselkirche ja von außen. Erbaut wurde sie bereits 1931 unter dem Zeichen: Die neue Sachlichkeit.
Das sieht man auch ganz deutlich, erst habe ich da gestanden und nachgedacht, habe die Form auf mich wirken lassen.
Dazu habe ich ein paar Photos reingestellt, schaut doch selbst einmal.
Schade, daß ich nicht hineinkonnte, sicher beim nächsten Mal.
Die Idee zur Kirche war seinerzeit, daß Meer und Insel zusammengehören, daher der Name Stern des Meeres.
Es gab nur ein paar Katholiken auf der Insel, die ja schon die Inselkirche St. Ludgeri hatten, aber nur mit 66 Plätzen.
Da dachte man weiter und heute sind ja auch die 700 Plätze innen oft mit 350 Menschen besetzt, wie man mir berichtete.
Wie gesagt, wenn man mich reinläßt, ist ein Platz mehr besetzt.vilmoskörte Ich habe mal ein bisschen geforscht: Architekt der Kirche ist Dominikus Böhm (1880-1955), der zwischen 1910 und 1954 eine schier unübersehbare Zahl katholischer Kirchen gebaut hat (siehe auch http://deu.archinform.net/arch/772.htm?scrwdt=1280,)
... Kardinal Frings, Erzbischof von Köln, sagte über Böhm: "Er war der bahnbrechende Meister, der die kirchliche Baukunst aus den Fesseln des Historismus löste und gemäß dem neuen Material und gemäß den neugewonnenen liturgischen Einsichten baute."
Ich glaube, ich muss auch mal nach Norderney, um mir beim Pfarrer oder Küster den Schlüssel zur Kirche auszuleihen und sie mir auch von innen anzusehen.12 avril 2007
Rolf Bernhard Geißmann Böhm wird in Norderney als der Erbauer der neuen Sachlichkeit bezeichnet, die dort den Zusammenhalt zwischen Insel und Meer kennzeichnen soll.
Im Oktober werde ich versuchen, hineinzukommen, um dann auch das berühmte Stella-Maris-Kreuz innen zu photografieren.
Danke für Deine Unterstützung.12 avril 2007
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Langestr. 14, Norderney
Rolf Bernhard Geißmann
le 10 avril 2007
Das La Gondola liegt zwar nicht in Venedig, wie man meinen könnte, hat aber dafür mindestens eine ebenso leckere Pizza.
Habe es mal mit einer Romana versucht, mit Sardellen und schwarzen Oliven. Klasse.
Das Lokal ist klein, gemütlich und zeichnet sich durch sehr nette und freundliche Mitarbeiter aus. Die sanitären Anlagen und die Küche waren in früheren Jahren besser zum Rausgehen geeignet, aber seit ein sehr aufgeschlossener und sympathischer junger Tunesier den Laden schmeißt, kann ich nur sagen:
Höchstes Lob, der Mann hat es drauf.
WC und Küche sind komplett runderneuert, es strahlt alles vor Sauberkeit und drinnen sowie draußen erkennt man sofort die gemütliche Atmosphäre.
Kann ich nur weiterempfehlen. -
Zum Nordstrand, Norderney
Rolf Bernhard Geißmann
le 10 avril 2007
Das hört sich ja schon kraftvoll an: Januskopf.
Ist es auch, hier windet es nämlich richtig, hier ist der Platz des Windes überhaupt auf der Insel.
Wunderschön angelegt, ganz neu, richtig klasse,
die Sturmfluten pallen an Land, werfen die hohen Wellen hier gegen das Ufer. Die Wellen werden von der neuen Anlage gebrochen, das Wasser kann abfließen und immer wieder powert es hoch und fließt auch wieder zurück.
Im Sommer kannst Du hier skaten, richtig gut sogar, aber das Wichtigste hier ist ja doch das Surfen. Hier geht so richtig die Post ab, klasse Jungen und Mädel, die sich hier in Neopren auf die
Bretter schwingen und wie die Beach boys seinerzeit "surfin round the clock" praktizieren.
Da macht allein das Zuschauen Spaß ( bin ja doch ein paar Tage älter, als die boys dort, daher lasse ich das Brett heute lieber zuhause ).
Übrigens, an Pfingsten findet hier ein Surfturnier statt, da kommen die cracks von überall her, sehenswert und für alle Surfer unter Euch auch Abenteuer pur.
Ansonsten ist hier am Januskopf aus Richtung Stadt gesehen, der angelegte, organisierte Strand mit Promenade und Lampen, Stühle, Häuser
plötzlich zuende.
Hier beginnt dann der herrliche Naturstrand,
etwa bis zum Inselende noch 10 km Natur und Wasser, Sand, Muscheln, Menschen, Tiere, alles pur und unverfälscht.
Du wanderst los, andere auch, Hunde aller Rassen toben herum, wunderschöne Pferde, alles paßt, alles geht gut miteinander um, jeder ist zufrieden, die Welt ist hier in Ordnung.
Ein paar Photos zeigen Euch den Strand, die Atmosphäre dort, die Pferde am Strand habe ich besonders für Angelika aus Köln aufgenommen und den herrlichen Friesen dort, den widme ich ihr.
Das ist zwar dort Norderney und nicht ihre Rennbahn in Köln-Weidenpesch, aber auch hier konnte ich die Freude der Tiere am Strandgalopp hautnah erleben.
Jeder macht hier Seins, reiten, Ball spielen, spazieren gehen und der erste Schwimmer bei 13 Grad Wassertemperatur stürzte sich in die Fluten.
Hier habe ich immer so ein Gefühl von Freiheit.Rolf Bernhard Geißmann ....wir planen mal den Herbst ein, im Sommer ist es übervoll, aber der Oktober ist immer klasse.
11 avril 2007
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Weisse Düne 1, 26548 Norderney
Rolf Bernhard Geißmann
le 10 avril 2007
(mis à jour le 21 février 2008)
Die weiße Düne ist für mich einer der schönen Strandabschnitte, der bereits sehr natürlich ohne organisierte Strandatmosphäre angenommen wird.
Du wanderst von der Stadt in Richtung Inselende, immer an der Flutkante entlang. Das ist das Stück zwischen Wasser und Sand, das sog. Reizklima.
Die Bronchien jubellieren hier und die Lunge sagt Dir tausendmal Dankeschön.
Nach ca. 5 km bist Du da, ca. 200 m breit, in Höhe der "weißen" Dünen ( weißer Sand und Sonnenschein ) gibt es Umkleidemöglichkeiten, Strandduschen und einzelne Strandkörbe.
Hier läßt Du Dich nach Deinem Marsch nieder und genießt einfach das Leben.
Janine und Chrissie haben dann ja bereits die "Weiße Dünne" als Restaurant beschrieben, ein wenig höher in die Dünen hinein, was hier erlaubt ist.
Eine lange Holzhütte, sehr nett eingerichtet , gemütlich, Strandkörbe vor der Tür, ein Shop und viele nette Menschen.
Wenn ich viele sage, dann solltet Ihr daran denken, zu Spitzenzeiten hier nicht unbedingt anzulanden, denn dann hat man das Gefühl, hier in der Arena "Auf Schalke" zu sein.
Warum auch immer, hier steppt einfach der Bär, manchmal schon sehr eng, ist nicht jedermanns
Sache. Wer allerdings im Urlaub den Rummel liebt, der ist auch hier immer gut aufgehoben.
Jedem das Seine.
Außerdem kann man ja wieder die 200 m runter an den herrlichen Strand gehen. -
Am Golfplatz 1, 26548 Norderney
Rolf Bernhard Geißmann
le 27 mars 2007
Bömmel und die Blaue. Kennt jeder auf Norderney. Jeden Tag spannt Bömmel die Bahn an, die Lok und die 3 Anhänger, alles in Blau-Weiß gehalten, wahrscheinlich Schalke 04-Anhänger.
Um 14.30 Uhr steigst Du ein, Männlein, Weiblein und die Kinder. Dann geht es für 7,50 Euro Pauschalpreisangebot über die Insel. Bömmel erklärt alles über Mikro und Lautsprecher in jedem Abteil. Quasi eine Inselrundfahrt, erst 50 Minuten, dann 30 Minuten Pause draußen im oder am Golfhotel und dann geht es weiter durch den Fischereihafen, an der alten Mühle vorbei.
Sogar den Tierfriedhof von Norderney bekommst Du erklärt.
Das ist so eines der netten Urlaubserlebnisse.sancezz Da würde ich aber nicht mitfahren.Jedoch mit den richtigen Farben schon
Macht die Bahn SCHWARZ-GELB30 mars 2007
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Am Weststrand 3 - 4, 26548 Norderney
Rolf Bernhard Geißmann
le 27 mars 2007
Hier hat man die Schokoladenseite der Insel und direkt hier, am wunderschönen Weststrand, wo die Sonne nachmittags alles in ein wunderschönes Licht taucht, hier liegt das Hotel.
Sauer, gepflegt, freundlich, optimal.
Innen das Restaurant "Mathilde am Meer" mit seinen vielen Köstlichkeiten und außen die geschützte Terasse zur Meeresseite.
Der Blick überhaupt, denn hier müssen die Fährschiffe, die Fischkutter und die privaten Boote vorbei, hier kannst Du Dich sattsehen.
In der Ferne erkenntst Du die Nachbarinsel Juist,
und wenn Du dann satt bist, vom Gucken oder auch von anderen Köstlichkeiten, dann suchst Du Dein 33 qm-Apartement auf, machst mal eine halbe Stunde BuBu und dann geht es in den Pool unten in der Wellnessabteilung.
Meerwasserschwimmen bei 28 Grad oder in die finnische Sauna oder in Caesars Therme, einfach aus- und entspannen.
Das Leben kann so schön sein.

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Rolf Bernhard Geißmann Hi Nicola, Timmendorf gefällt mir auch, aber die Insel ist halt anders.
Du als Pferdesportlerin bist dort bestens aufgehoben, die Tiere ebenfalls. Die Lunge wird frei, das Fell wird irgendwie glänzender.
Der Friese aus dem Bericht Januskopf, 16 Jahre alt, kommt jedes Jahr und macht ein Heidenspektakel, wenn die Abfahrt naht und er wieder in den Anhänger soll.
Das ist schon ein Norderneyer.
11 avril 2007
Lenz Wer will nicht dahin, da wo die Zivilisation endet? Hört sich sehr romantisch an. Die wie immer hervorragenden Fotos unterstützen das. Einfach Klasse!
12 avril 2007